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Zungenliebling Grünofant

Die beliebteste Art der Eisverkostung in Deutschland ist das Eis am Stiel. Über eine Milliarde Stück wurden im Jahr 2007 verschleckt. Grund genug, diesem Liebling unsere Ehre zu erweisen. Egal ob Flutschfinger, Dolomiti oder Kilimanscharo – rennt zum Kiosk an der Ecke, reißt das Papier herunter und zeigt uns eure Zungen! (von Rebecca Hildenhagen)

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Capri, 2006

Jeder von uns hat doch seinen Zungenliebling. Einen, der einen von klein auf begleitet hat. Egal ob es in den Pausen zwischen den Stunden schnell zum Schulhofkiosk ging und der Hausmeister nur drei Sorten im Angebot hatte, oder ob man sich nach der Schule noch auf dem Marktplatz mit den Rädern getroffen hat – einer war immer dran, dass Eis zu besorgen. Und wehe, die Bestellung wurde nicht korrekt ausgeführt. Capri ist schließlich nicht das Gleiche wie Cuja Mara Split! Eissorten, deren Namen nicht nur klangen wie die große, weite Welt (erinnern wir uns doch nur mal an den Braunen Bär: Wildnis, Abenteuer, Indianer & Cowboys), sondern genauso fantastisch schmeckten. Wie immer bei großartigen Erfindungen wurde auch das Eis am Stiel durch einen Zufall entdeckt. Der elfjährige Frank Epperson aus Kalifornien hatte sich mit Brausepulver und Wasser eine Limonade zusammengerührt und das Glas bei Frost über Nacht auf der Veranda vergessen. Das Getränk fror an dem Löffel fest und das erste Eis am Stiel wurde geboren. „Was für ein kluger Junge“, möchte man da rufen und dankbar die Hände zum Himmel werfen.

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Bubble Gum, 2006

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Flutschfinger, 2006

Mehr Informationen:
Rifkah

Artikel veröffentlicht von Rebecca am: 05.11.08

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