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Video is unrelated – Charlotte Gainsbourg & Beck

Und nun zu etwas völlig Anderem. Monty Python haben schon vor über 40 Jahren begonnen, völlig absurde Dinge zusammenhanglos aneinander zu reihen und dadurch einen immer schneller werdenden Sog zu erzeugen, der einen schlussendlich mit Bauchkrämpfen am Boden liegen lässt. Zumindest hat das damals bei mir funktioniert, als in „Der Sinn des Lebens“ der Tiger die Kolonialherren angegriffen hatte.

Inzwischen sind die Herren von Monty Python alle schon im Rentenalter, aber immer noch erfreut sich diese Art des Humors größter Beliebtheit. Allerdings hat die Realität oder das, was wir dafür halten im Internet mittlerweile einen Großteil dieses Ressorts besetzt. So gibt es Seiten, die sich ausschließlich mit eingesandten oder vorgefundenen Bildern beschäftigen, die völlig absurden und in keiner Beziehung zu stehen scheinenden Szenerien beschäftigen. Aber auch Musikvideoregisseure bedienen sich dieser Technik, die keinen theoretischen Überbau benötigt, da man einfach Absurditäten produzieren muss.

Quentin Dupieux macht dies, wobei er sich wohl eher auf Buñuel bezieht, aber auch Eric Wareheim, der eine eigene Comedy-Show im US-Fernsehen betreibt, stopft seine Musikvideos voll mit Groteskem. Das erste Video zu Charlotte Gainsbourgs neuem Album, in dem auch ihr Produzent Beck zu sehen ist, wirkt gleich wie die Verfilmung des Blogs „Picture is Unrelated“.
(Julius Brodkorb)

The Bird And The Bee – Polite Dance Song

Charlotte Gainsbourg – Heaven Can Wait

Artikel veröffentlicht von Julius am: 28.02.10

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