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Wieviel Gewalt verträgt ein Musikvideo? Und wieder Romain Gavras.

Wir haben ja vor kurzem über die skandalträchtigen Videos von Romain-Gavras berichtet. Seit heute gibt es von ihm ein neues Video für die britische Musikerin M.I.A., die immer wieder durch extreme politische Positionen auffällt. Wir haben uns dagegen entschieden das Video zu zeigen, da es sich aller Wahrscheinlichkeit nicht im Rahmen der deutschen Jugendschutzbestimmungen bewegt. Zu sehen sind dort amerikanische Soldaten, die in den Vereinigten Staaten selbst nach Personen suchen. Im Laufe des neun Minuten dauernden Videos zu „Born Free“ wird klar, dass hier alle rothaarigen Männer gejagt und anschließend in der Wüste zu Tode gehetzt werden. Die Botschaft ist recht eindeutig, allerdings auch die Bilder. Die Frage ist, ob man Kopfschüsse an Kindern aus nächster Nähe in einem Musikvideo zeigen sollte. Wir tun es nicht. (jb)

Artikel veröffentlicht von Julius am: 26.04.10

Quellen

Bilderquelle: Vimeo/Romain-Gavras

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Ein Kommentar to “Wieviel Gewalt verträgt ein Musikvideo? Und wieder Romain Gavras.”

  1. John Krohse sagt am 27. April 2010 um 22:44 :

    Alsoo.. wirklich unveröffentlicht (außer vielleicht für die Spatzenhirne in der Legislative) ist sowas ja nur für Leute, die Gogle (Name von der unredaktion geändert) nicht bedienen können. Bleibt die Frage: War das nötig? Für Roman Gavrais’ Entwicklung hin zu Takeshi Miike wohl sowieso, ansonsten zählt, daß die im Video stattfindende Darstellung nun mal leider für viele Menschen Realität ist – (noch) nicht in der dargestellten Form oder Geographie (es sei denn man ist illegaler Mexikaner oder trägt Turban – es sollen ja schon Sikhs zur “Räson” gebracht worden sein), aber die Zeichen Richtung Palästina sind deutlicher als nur aus Tuch. Ein Witz in sich dann die redheads, die bekanntermaßen viele Israelis auch sporten…
    Über die Realitätsnähe könnte man ansonsten streiten, die Protagonisten verhalten sich schlicht un-swatig, aber das kann man ja dem Budget zu Schulden kommen lassen. Gut zudem, daß der Track, so gar nicht M.I.A. selbst in den Vordergrund stellend, auch nicht den Verdacht aufkommen lässt daß es hier nur um fesches vermarkteln der neuen Single oder wie das heute heisst geht – ohne das vid, daß es zwar auch auf jedes phone, ob mit i oder ohne, schaffen wird, bleibt ja nicht viel davon außer ein (dem normalen Zielpublikum Majas vielleicht eher ferner ) und sonst weitgehend schon anderweitig gelieferter Stomper mit Metalanklängen.

    Soviel zum “Kommentar als Artikel”.

    Bin gespamt auf weitere Reaktionen.

    Loops,
    J.

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