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Der parasitäre Vollhorror. The Horrors.

Manchmal, da braucht man länger, um etwas zu entdecken, was andere vermutlich schon Ewigkeiten vor einem mitbekommen haben. Da muss man sich erst einmal sturzbetrunken mit einem Freund in der Gosse der Berliner Innenstadt wiederfinden. Vielleicht erinnert man sich gar nicht mehr an alles, aber an eines erinnert man sich bestimmt noch, dass man den Kaufbefehl erhalten hat, sich das aktuelle Album von The Horrors zu besorgen. (von Julius Brodkorb)

film horrors 510x304 Der parasitäre Vollhorror. The Horrors.
Fotos: Charlie Cravero & mediaeater

Genau genommen ist mir diese Band ja gar nicht so neu. Ich habe ja tatsächlich vor geraumer Zeit über eines ihrer Videos berichtet. Um genau zu sein, vor über einem Jahr schrieb ich etwas über Chris Cunninghams Video mit der Schauspielerin Samantha Morton zu dem Stück „Sheena is a Parasite”. Damals nahm ich die Band doch eher am Rande wahr, schien sie mir einerseits sehr skurril, andererseits dann aber doch sehr garagig und noisig. Also nicht unbedingt das, was ich in meine engere Auswahl für Musik nehmen würde.

Aber dann kam dieser besagte Abend, dessen einzelne Geschehnisse in einen gnädigen Mantel des Schweigens gehüllt sein sollten, und dessen wichtigste Erkenntnis neben dem vorläufigen Verzicht auf immense Alkoholmengen eben jene ist, dass mein Freund Recht hat. Ja, die Horrors sind wirklich irgendwie spektakulär. Ich habe mich denn auch direkt in das epische letzte Stück verliebt, „Sea Within A Sea“, was für mich trotz seiner Länge von über sieben Minuten immer noch zu kurz zu sein scheint. So, jetzt erstmal ausschlafen.


The Horrors – Sea Within A Sea

Artikel veröffentlicht von Julius am: 17.05.10

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2 Kommentare to “Der parasitäre Vollhorror. The Horrors.”

  1. “Sea Within A Sea” hat mein interesse geweckt.

  2. hab den Song schon 1000 mal gehört!

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