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Supernice!

Die neue Woche fängt also wieder an – diesmal etwas kürzer als sonst, aber dennoch gnadenlos normal. Wir lassen uns das Swingen nicht verbieten und trotzen der Routine mit routinierter Verve. Will heißen – wir setzen uns einfach an den Rechner und tun so, als würden wir arbeiten, während wir eigentlich herrliche Musik hören. (v0n Julius Brodkorb)

Den Anfang macht ein relativ altes Lied, da man im Web zweidings bei sieben Monaten schon von alt sprechen darf. Kasper Bjørke, aus Dänemark stammend, taucht uns in einen Himmel aus Synthies und Geigen und wir können uns auch gar nicht daran satt hören, würde ich mal sagen. Auf dem Album „Standing On Top Of Utopia“ gibt es dann auch noch mehr Geigen und Arpeggio-Sounds zu hören – insgesamt trotz meiner erschreckenden Beschreibung recht empfehlenswert.


Kasper Bjørke – Young Again (Regie: Karim Huu Do)

Aus unserer optionalen Heimat Berlin stammt das Trio Moderat, ebenfalls mit einem älteren Stück. Weil aber in dem Video der Pfadfinderei so schön die Laken geschwungen werden und der Track dazu auch noch so verdammt gut ist, wagen wir euch damit zu langweilen. Eigentlich ist der Album-Opener „A New Error“ noch fantastischer. Leider konnte ich ihn nicht auf Vimeo finden und war zu faul respektive zu snobistisch um auf YouTube noch einmal danach zu suchen. Andererseits ist das ganze Album toll, also tut es mir gleich und kauft es euch einfach, als wäre es das normalste von der Welt.


Moderat – Rusty Nails (Regie: Pfadfinderei)

Das eigentlich eher für elektronische Musik bekannte australische Label Modular People schickt mit Tame Impala eine Band ins Rennen, die ähnlich wie Caribou die moderne Richtung des Psychedelic vertritt. Und das machen sie, wie ich finde, sehr gut. In dem Video driftet dann auch die Aktions/Reaktions-Schere auch wieder mal gewaltig auseinander, was sowieso schon meine Aufmerksamkeit erregt.

Tame Impala – Solitude Is Bliss (Regie: Megaforce)

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des französischen Plattenlabels Record Makers der Air-Musiker Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel erschien vor einigen Monaten ein Video zu Sébastien Telliers Stück „Look“. Dass sich das Ganze wieder etwas schwülstig ausmacht, sollte einen bei Tellier natürlich nicht verwundern.


Sebastién Tellier – Look (Regie: Mrzyk & Moriceau)

Und zum guten Schluss noch ein uraltes Video der schwedischen Band Peter, Bjorn & John, aber weil es von Andreas Nilsson ist, ist es allein schon zeigenswert. Außerdem ist es eine Mischung aus den Leningrad Cowboys und „Mystery Train“. So, jetzt wird weitergearbeitet.


Peter, Bjorn & John – Nothing To Worry About (Regie: Andreas Nilsson)

Artikel veröffentlicht von Julius am: 25.05.10

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2 Kommentare to “Supernice!”

  1. Schöne Zusammenstellung. Das Video zu dem Kasper Bjørke Track kannte ich noch gar nicht. Sehr schön! :)

  2. Und vor Tonsystem Klangkunst kannte ich den Track ja noch nicht mal! Der Radio Raketa Mix Nr. 2 ist einer meiner Lieblings-Kurzmixe. Hört ihn euch an Leute! http://www.tonsystem-klangkunst.de/blog/music/

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