Ein ganz normaler Tag

Heute wollte ich einfach mal mitteilen, wie so ein gängiger Tagesablauf eines Expats in Peking aussieht, wenn man das nach guten drei Tagen Aufenthalt denn schon sagen kann. So welcome to my temporary world, please put your seat in an upright position, turn off any other electrical equipment, sit back and enjoy. (Text und Bilder von Simon Becker)
Also, nachdem ich meine trotz Klimaanlage verschwitzte Bettwäsche zum Lüften aufgehangen habe,
gehe ich zur Frühsportgruppe, die trainieren nämlich glücklicherweise gleich im Nachbarhof.
Danach gehe ich, wenn die Damen denn mit meiner Körperhaltung zufrieden waren, zum Späti um die Ecke frühstücken.
Also eigentlich auch nicht wirklich anders als in Berlin.
Manchmal, wenn ich besonders tapfer geturnt habe, belohne ich mich noch mit einem Ritt auf einem meiner neuen Kumpels, leider wird sich die Auswahl bald schon wiederholen, vielleicht hab ich ja Glück und der Fuhrpark wird in den kommenden Tagen noch erweitert.
Danach muss ich dann wirklich mal ins Büro, zum Glück sind dies nur gute 15 Minuten zu Fuß. Wobei ich ehrlich gesagt erst einmal gegangen bin, weil ich dabei fast den frühen Hitzetod erlitten habe.
Taxifahrten sind hier spottbillig, die Büro-Strecke kostet umgerechnet 1,20 Euro, so dass ich mir meist diesen Luxus gönne. Morgen wollte ich mal den Bus ausprobieren, mal sehen wo ich dann ende.
Da ich eine nette Vertraulichkeitserklärung unterschrieben habe, entfällt leider jegliche Angabe zu der Zwischenzeit.
Machen wir also beim Abendessen in der neu entdeckten „Fressmeile“ weiter:
Entschuldigt die schlechte Bildqualität, sobald es dunkel wird, ist die Hosentaschen-Knipse unberechenbar. Thailand-Reisende oder auch Chinatown-Kenner – egal welcher Stadt – werden solche Ecken schon gesehen haben. Hier habe ich gerade die Italiener verlieren sehen, Che palle!
Generell hätte ich nicht gedacht, dass die Fußball-WM hier so ein großes Thema ist. Achtung, Simon Becker schreibt über Fußball!
Ja, auch das gehört hier gerade zum Tagesgeschäft, da China nicht dabei ist, werden alle anderen angefeuert, bestes Beispiel folgt:
Da ich eine neugierige Nase bin, war ich gestern, trotz Arbeit, noch in ‘nem Club. Denke dies wird auch eher die Ausnahme bleiben, denn erstens war ich für diese Örtlichkeit und meine amerikanischen Begleiter zehn Jahre zu alt, zweitens war die Location viel zu glossy und schickimicki und drittens bestand die Musikauswahl aus Dirty South-Hiphop, Chartsgeplänkel und R’n'B.
Was ich wohl interessant fand, war die Riesen-LED-Wand hinter dem DJ-Pult.
So, bleibt mir nur noch zu sagen:
Und morgen geht’s von vorne los…
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Super Fotos, super Bericht – mehr davon! TOP EBAYER, immer wieder gern :-)
Das sieht gut aus, ich schliesse mich an – weiter so!
Das nächste Mal will ich Bilder sehen, wie du mit den Damen turnst! Und ich meine nicht die drei mit den Fußballtrikots! Oder?
Grüße aus Berlin an unseren Außenkorrespondenten!
@Moritz, Haha bekomm ich bei 50 Postings dann auch nen blaues Sternchen geschickt?!
@B2302: Du bekommst ein blaues “Sternburg” zugeschickt!
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