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The great Strandpfirsich-Besichtigung – Peachbeach

Endlich war es soweit. Unsere drei Beachboys Falk Hoger, Attila Szamosi und Lars Wunderlich eröffneten gestern Abend ihre gemeinsame Peachbeach-Werkschau in der West Berlin Gallery und wir zeigen euch eine kleine Auswahl. Was natürlich mal wieder kein Ersatz für einen persönlichen Besuch vor Ort sein kann, also Leute, Schuhe an und hin! (Text: Julius Brodkorb, Fotos: Moritz Otto)

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Wer wie wir knorke Keulen in Berlin lebt, dem wird sicherlich schon das ein oder andere Produkt aus dem Hause Peachbeach vor die Glotzkugeln gekommen sein (Jugendsprache 3.0). Die drei Jungs, die seit dem Jahre 2007 unter diesem Namen zusammenarbeiten, sind nämlich extrem umtriebig. Sie gestalten neben T-Shirts für verschiedene auch internationale Labels (A Better Tomorrow, La Fraise, Threadless, RAZK, xtinct) noch Flyer und Plakate, illustrieren in Magazinen und wenn sie dann noch Zeit und Lust haben, muss halt die Leinwand her. Davon gibt es in dieser Ausstellung auch einige zu sehen, so gibt es zum Beispiel das Bild „Weltmeister der Herzen“, was eine recht desolat erscheinende Fußball-Mannschaft zeigt, die auf ihre Mumifizierung wartet. Zusammengesetzt ist das Ganze aus vielen Leinwänden unterschiedlicher Größen, da sollte also etwas für jeden Geldbeutel dabei sein.

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(Auf diesem Bild ist Günter Netzer versteckt, wer ihn findet bekommt einen Glücks-Cent)

Das größte Stück ist aber wohl das 3,00 x 3,00 Meter große „Never Ever Wood“, was wohl nur unzureichend mit einer Mischung aus niedlichem Wald-Wimmelbild und Drogen-Moloch beschrieben ist. In jahrelanger Fitzelarbeit und mit extrem viel Liebe zum Detail haben die drei hier ein komplexes Szenario für die gesamte dysfunktionale Familie geschaffen.

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Detail aus „Never Ever Wood“, Peachbeach

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Falk Hoger, Attila Szamosi und Lars Wunderlich vor ihrem Monsterwerk

Im Gegensatz zu diesem gigantischen Werk gibt es noch jede Menge unterschiedlichster Formate an denen man auch die unterschiedlichen Stile der drei erkennen kann. Auch wenn ich ein Urban Art-Noob bin, darf ich wohl behaupten, dass man ihren Arbeiten einen Kontext zur Sprayer-Szene ansieht, sie sich jedoch weit von dem abheben, was man oft auf den Straßen sieht. Das mag zum einen an dem Zeitfaktor liegen, aber auch an dem brutal herausragenden Können der drei Pfirsichköppe. Von mir aus sollen sie die ganze Stadt verschönern, sie könnte es an mancher Stelle durchaus vertragen.

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„Choose Your Weapon“, Attila Szamosi

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Musikalische Unterhaltung gab es an dem Abend natürlich auch,

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Noch mehr Fotos von der Ausstellung gibt es hier.

Mehr Infos zu Peachbeach und ihren Projekten findet ihr hier.

Zu finden ist die Ausstellung in der West Berlin Gallery, Brunnenstraße 56. Erreichbar zum Beispiel mit der schönen U8 oder aber auch der tollen M10 an der Haltestelle Bernauerstraße. Geöffnet Mittwochs bis Samstags, jeweils von 14:00-19:00 bis zum 30. Juli.

Artikel veröffentlicht von Julius am: 09.07.10

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6 Kommentare to “The great Strandpfirsich-Besichtigung – Peachbeach”

  1. Die Ausstellungseröffnung war auf jeden Fall nice – Schöne Fotos habt ihr gemacht – thx!

  2. Danke! – Hat auf jeden Fall spaß gemacht.

  3. Ich will alles haben, als Entschädigung, dass ich nicht dabeisein durfte! :-(
    Schöne Bilder, schöner Beitrag, XieXie!

  4. auf „Never Ever Wood“ geht einiges …

  5. Wow, da onaniere ich doch spontan im Geiste der tapferen Kassierer in den kopflosen Rumpf von Vuvuzela! In Berlin müsste man sein. Hier dagegen baden alle in Trinkwasser, so kann ja auch nichts produktives zu Stande kommen! Gut daß ihr das featured.

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