Du Opfer!

Hallo Leute, hier endlich mal wieder was neues von mir, ich komme ehrlich gesagt gar nicht dazu zu posten, durch die Rundreise bin ich eher off- statt online, werde wahrscheinlich die letzten Sachen aus Berlin tippen (müssen), in Realität sitze ich schon in Hongkong, schreibe aber hier final über Beijing – den Temple of Heaven. Alle weiteren Stationen der Rundreise werde ich chronologisch nachsteuern, versprochen! (Text und Bilder von Simon Becker)
Der „Tempel of Heaven“ ist eigentlich gar kein Tempel, es ist eher eine Parklandschaft mit mehreren Opferstätten, an denen der jeweilige Kaiser um guter Ernten oder besserem Wetter willen ein Opferfest gehalten hat.
In den folgend gezeigten Opferkörben wurden die „kleineren“ Opfergaben verbrannt.
Hier der große Altar, leider etwas überfüllt:
Zur Besinnung auf dieses Ritual existierte auch ein Fastentempel, siehe unten, diesen bezog der Kaiser ein paar Tage vor dem Opferritus.
Für fast jeden Abschnitt der Opferhandlung gab es ein bestimmtes Gebäude, sei es nun zur Waschung (des Ausführenden und des Opfertieres), zur Ankleidung und Umkleidung oder einfach der Zuchtbereich der bestimmten Tiere.
An der „Animal Killing Hall“ (wirklich so betitelt) war die wohl größte Freiluftspielothek. Hier haben wirklich alle Semester gezockt. Auch als ich Fotos gemacht habe und regelmässig gefragt habe, ob es okay wäre, haben sie meist kaum reagiert, so vertieft war man ins Spiel.
Etwas weiter draußen im Freien spielt man „Chinesisches Schach“. Zwei Spieler, zig Zuschauer.
Auch hier war es teilweise sehr voll, leider reise ich ja gerade inmitten der Hauptreisezeit der Chinesen.
Dieser nicht mehr ganz so junge Herr hat mir seine „Sheng“, ein klassisches Blasinstrument, gezeigt. Mir gefiel es, wie die älteren Herrschaften da so rum hingen.
Bevor ich nach Hause gegangen bin, habe ich in der Parkanlage noch dieses Top-Gym gefunden, bin prompt eine neue Flasche Wasser kaufen gegangen und hab auch was trainiert, nach einem guten Monat Abstinenz mehr als nötig.
Auch er hier stand etwas abseits und hat sich einen abgeschwitzt.
Hier noch diverse, ungeordnete Bilder:
Für die, die immer schon einmal wissen wollten, wie so’ne Krachmacher-Zikade aussieht, hab diese durch Zufall entdeckt.
Kleiner Nachtrag zum kulinarischem Teil:
Habe „Tausendjähriges Ei“ probiert, das war viel besser als das fiese Tofu auf dem es präsentiert wurde.
Peking-Ente habe ich mittlerweile dreimal gehabt, nach diesem Foto hatte ich dann spontan keinen Appetit mehr drauf.
Dann zurück ins Hostel, dieses war inmitten eines Hutongs, vom Balkon habe ich die Vogelperspektive festhalten können.
Nun noch was für’s Failblog, ziemlich gelungenes Fakeshirt:
Und ein was „Heimatverbundenes“, hab auch noch einen Tag auf der „Großen Mauer“ entdeckt:
Soweit, rinnjehau’n!
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