No Hua Shan For You, Guys

Also los, rauf auf’s Tandem – rauf auf die Mauer, immer noch in Xi’an, der ehemaligen Kaiserstadt mit der intaktesten Stadtmauer Chinas. Eigentlich waren hier ja Bilder vom Erklimmen des Hua Shan Berges geplant, den haben wir leider nicht gesehen, da wir in einem nicht enden wollenden Stau stecken geblieben sind, so dass der Busfahrer nach einer Stunde Fahrt plus 1,5h Wartezeit lieber umgedreht ist, um unsere Nerven nicht weiter zu strapazieren. (Text und Bilder von Simon Becker)
Also raus aus dem Bus, vorbei an den Schattensuchern und rein ins das Ersatzabenteuer, der Lonely Planet hat zur Fahrradtour über die Stadtmauer geraten, was ich Bewegungsfanatiker natürlich machen wollte, trotz Schwüle und Temperaturen über 35 Grad. Also schnell am Südtor – was direkt am Hostel lag – die Mauer erklommen und nach der Fahrradvermietung gesucht.
Wie ihr seht, sind wir, Steve und ich, fündig geworden, nach kurzer Überlegung haben wir ein Tandem genommen, was auch spaßig war. Der Rahmen hat in der Mitte so geflext, dass man dachte, der Mitfahrer fährt weiter geradeaus, wenn der Vordermann abbiegt. Aber wir haben’s ohne Crash überstanden. Hier die Ausblicke:
Von der Mauer aus konnte man prima auf die Häuserdächer gucken, die Verschläge geben einen guten Eindruck wie so gelebt wird. Jemand ohne Klimaanlage im Schlafzimmer hat wohl die Freiluftvariante vorgezogen…
Ein Teilstück der Mauer war voll von Laternenskulpturen, u.a. auch den Tigern. Die Mauer ist insgesamt 14km lang, wir haben gute 90 Minuten gebraucht diese zu umrunden.
Danach haben wir erst mal eine Pause gebraucht, also nur noch geduscht und abends in einen weiteren der wirklich bescheidenen chinesischen Clubs.
Am folgenden Tag war ich in der Großen Wildganspagode, da noch Zeit vor der Abreise war. Auf der Busfahrt dorthin war ich vom Buswerbefernsehen begeistert:
Hier also die Pagode:
Das siebenstöckige Gebäude hat eine wirklich gute Aussicht auf die Stadt gegeben, wenn man denn nicht mehr hyperventiliert hat, nach den ganzen Treppenstufen.
Umliegend war eine weitere Tempelanlage, mit Buddha-Statuen und hölzernen Wunsch-Kärtchen.
Mal mehr, mal weniger abstrakt!
Soviel zu Xi’an, Sachen gepackt und ab in den Zug – 14 Stunden Hard Sleeper nach Shanghai…
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Very nice! Xi’an,the hometown for my grandma. Fantastic city!