Terracotta Oreos

Nein, ich werde leider nicht von Nabisco gesponsered, aber ich fand die Aussprache von „Warriors“ der chinesischen Führerin so einprägsam, dass es diese Headline werden musste. Ihr lest hier übrigens den ersten „Fake-Eintrag“, dieser wird nämlich aus Berlin getippt, habe leider auf der Rundreise nix mehr geschafft. Mir war es auch wichtiger Impressionen zu sammeln, anstatt diese zu sharen. Ausserdem gab es kaum WiFi unterwegs, so dass es schwierig war, weiterhin zu posten. (Text und Bilder von Simon Becker)
Also hier nun der erste Eintrag über Xi’an, hier war ich drei Tage, um u.a. die Terrakotta Armee, die Stadtmauer und den Hua Shan Berg (den wir leider nicht gesehen haben, dazu später mehr) zu besichtigen. Hier habe ich in einem wirklich schön gemachtem Hostel geschlafen, ein typisch chinesisches Stadthaus, mit Courtyard, es grüßt Daniel-San. Hier habe ich meinen ersten richtigen Kaffee in China getrunken, Halleluja!
Nun aber zu den Sights…
Die Station musste natürlich mitgenommen werden, liegt etwas abseits des Stadtzentrums, war aber gut mit Bussen zu erreichen. Ist sehr eindrucksvoll, alleine größen- und anzahltechnisch, dennoch war bei mir da schnell die Luft raus, kann an den Besuchermassen oder einfach an den Temperaturen gelegen haben. Hab mich auch über die schlechte Iso-Qualität meiner Hosentaschenknipse aufgeregt, denn leider lagen zwei der Ausgrabungsstätten in ziemlich dunklen Hallen. Hoffe von meinen Mitreisenden noch besseres Bildmaterial zu bekommen, evtl. reiche ich das dann später nach.
Bei der Marionette, in einer seperaten Ausstellungshalle, musste ich gleich an die vergangene Aktion am Brandenburger Tor denken.
Neben der Terrakottaarmee ist Xi’an auch bekannt für sein „Muslim-Quarter“, hier lebt eine islamische Minderheit, das Viertel ist voll von Moscheen, und etwas anderen Geschäften, Lokalen und Händlern.
Hier gab es viele Nuss- und Dattelhändler, es wurde Fleisch auf der Straße verkauft und an jedem dritten Haus hingen kleine Käfige mit „Kampf-Grillen“.
Hier gab es auch das Angebot der Blindenmassage, nein, im Ernst, ohne „Happy End“, serious Business, ich war rastlos – wie immer, hab es nicht genutzt!
Hier noch ein Blick auf den Drum-Tower, den man auch besichtigen kann, neben seinem Geschwistergebäuden, dem Bell-Tower. Da ich diese Gebäude schon in Beijing gesehen und erklommen hab, hab ich mir auch das erspart.
Und zurück – über die Kreuzung – ins Hostel, demnächst mehr, per Tandem über die Stadtmauer…
Zaijian!
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