Pi-Pa-Pudong

Jawoll, geschafft, im Hard Sleeper ausgeschlafen und nachmittags in Shanghai angekommen, sind wir erst mal zum Bund gerannt, dem Uferstreifen mit Blick auf die Skyline des Pudongs, wie jeder Allerwelts-Touri auch, aber seht selbst… (Text und Bilder von Simon Becker)
Also ab durch die Menschenmassen, um dem Pearl Tower entgegen zu laufen, um ein Grundfeeling für die Stadt zu bekommen, in der man gerade angekommen ist, war der Ausflug auch gar nicht falsch.
Mir gefiel der schlichte „Flaschenöffner“ am besten. Da ich leider noch keine Bilder von unserem abendlichen Spaziergang auf der anderen Seite, dem Pudong, parat habe, müsst ihr auf die kitschige Beleuchtung verzichten. Aber glaubt mir, wer schlechte deutsche Weihnachtsbeleuchtung kennt, der weiß wie chinesische Touristenattraktionen blinken.
Dennoch oder gerade deshalb ist es hier total überlaufen, so dass ich spontan entschieden habe, am nächsten Tag nicht zur Expo zu fahren, um Menschenmassen zu umgehen und lieber in ein Künstlerviertel in Bahnhofsnähe zu gehen. Aber über das M50 mehr im nächsten Beitrag, den widme ich ganz diesem und der kleinen Graffiti Hall of Fame davor. Also, stay tuned!
Wir sind auf dem Weg, weg aus der Old Street – einem weiteren ameisenhaufenähnlichem Menschenauflauf – zur Nanjing Lu, der 5,5km langen Shoppingstraße. Ob hier wohl weniger los sein wird?!
Muahahaahaaaaa… Nix wie weg hier! Leider hab ich es nicht mehr ins Propaganda-Museum geschafft, dem eigentlichen Ziel der Odyssee. Das machte dooferweise schon um 17 Uhr zu… Auch das Sexmuseum, welches selbst der Lonely Planet und der Rough Guide empfehlen, habe ich am nächsten Tag, wie vorgenommen, nicht gesehen. Kurz gesagt, mein Aufenthalt in Shanghai war einfach etwas zu kurz. Dafür habe ich noch diese Straßenschlacht mitbekommen:
Nun aber zurück ins drogenfreie Hostel!
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Das zweite Bild sieht so plastisch aus wie aus nem 70er Jahre Science Fiction Film – Simons Run!
…das mag ich auch neben dem Bild von den spielenden Kids am liebsten :-)