Tinte sparen mit der Garamond

Neulich, da wollte ich etwas ausdrucken. Genau genommen wollte ich ein paar Sticker drucken, also zu Deutsch: Aufkleber. Nicht besonders viele, aber dafür auf teurem wasserfesten Klebepapier und mit meinem Canon-Drucker, in dem ein komplett neuer Satz Patronen war. Gut, das Ende vom Lied war, dass alle Patronen leer waren, aber nicht vom Drucken, sondern von der Reinigung. Und auf dem Papier war immer noch nicht mehr zu sehen, als ein paar klägliche Tintenspuren, die genauso gut Abrieb von Gummirollen in einem Nadeldrucker hätten sein können. Was war passiert? Keine Ahnung, ist ja auch egal.
Auf jeden Fall, wenn der Drucker funktioniert und man Tinte sparen will, sollte man die Garamond benutzen. Auch wenn man Gelstifte verwendet. Gut, ich kenne persönlich keinen, der das macht, aber Matt Robinson und Tom Wrigglesworth haben den Verbrauch von Gelstift-Tinte unterschiedlicher Fonts verglichen und sind zu jenem Ergebnis gelangt. Und deshalb benutzen wir auch die Garamond seit Beginn auf unserem Blog. Achnee, das ist ja die Georgia. Und außerdem, was digitale Schrift mit Gelstiften zu tun? (jb) (via FlowingData)

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